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Im Interview: Career Captain

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Maximilian Hau, CEO des Career Captain, berichtet im Interview, was es mit dem Startup auf sich hat, wer dahinter steckt und wohin die Reise führt.



Wer seid ihr? Und was machst macht ihr?

Career Captain hat gamifiziertes Recruiting erfunden. Mit virtuellen Unternehmensinseln verbinden wir Personalmarketing mit Employerbranding und sorgen so für eine zielgruppengerechte Ansprache. Berufe werden bei uns zu Spielen und so sind Unternehmen in der Lage sich spielerisch als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Maximilian Anzinger, Maximilian Hau und Sebastian Hau haben sich das Prinzip der Berufsspiele zusammen mit 11 weiteren Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf ausgedacht und sind mit Career Captain seit einem Jahr auf dem Markt.


Wie funktioniert euer Geschäftsmodell?

Unternehmen lassen sich als digitaler Zwilling in einer 3D-modellierten Welt umsetzen und implementieren diese auf die Unternehmenswebsite. Auf Messen, Schulbesuchen und auf dem Tag der offenen Tür bspw. werden die virtuellen Welten als Instrument genutzt, um Schüler:innen vom Betrieb zu begeistern.


Wie habt ihr die Finanzierung gestemmt?

Als Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf konnte das Team bereits während des Studiums einige Programme und Stipendien gewinnen. Darunter das Kickstart-Inkubator-Programm der THD, das EXIST-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums und der EU sowie das BAFRAIC-Stipendium der Universität Paris und der Universität Passau. Erst kürzlich hat sich das Team erfolgreich gegen viele andere Mitbewerber beim Start?Zuschuss! Wettbewerb ded bayerischen Staatsministerium durchgesetzt und konnte sich einen Zuschuss für Personalausgaben sichern.


 
"Der Sales-Zyklus ist sehr träge und dabei darf einem nicht die Puste ausgehen. Durchhaltevermögen ist alles."
 

Was war die bisher größte Herausforderung auf eurem Weg?

Das schwierigste, und da werden mir viele andere Gründer:innen zustimmen, ist es, den Vertrieb so aufzubauen, dass etwas völlig neues gegenüber bestehenden Lösungen so platziert wird, dass die Zielgruppe bereit ist, dieses Neue aus zu probieren. Vorallem in alteingesessenen Branchen wie im Handwerk ist es verdammt schwierig Abschlüsse zu erzielen. Der Sales-Zyklus ist sehr träge und dabei darf einem nicht die Puste ausgehen. Durchhaltevermögen ist alles.


Wo soll es hingehen – wo seht ihr euch in drei Jahren?

In drei Jahren wollen wir die Art und Weise sich beruflich zu orientieren bereits grundlegend verändert haben. Jeder Schüler und jede Schülerin soll durch die Berufsspiele Einblick in die berufliche Ökonomie bekommen und auf einer fundierten Grundlage die Entscheidung der Berufswahl adäquat lösen können.


Was ratet ihr anderen Menschen, die gerade mit dem Gedanken spielen, ein Start-up zu gründen?

Anfangen.


Wie war die Teilnahme beim letzten DENK.summit für euch? Was war Highlight beim DENK.summit?

Das Highlight war der Austausch mit den anderen Teams. Immer wieder spannend zu sehen, was sich Leute so ausdenken.


 

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