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Im Interview: Syntinels

Florian Dostert ging mit seinem Start-up Syntinels als Sieger beim letzten DENK.summit hervor. Der CEO und Co-Founder berichtet im Interview über seine Erfahrungen im Start-up Business.



Wer seid ihr? Und was machst macht ihr?

Unser Start-up heißt Syntinels, mein Name ist Florian Dostert. Hinter Syntinels steckt eine Vertriebssoftware.


Wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Digitale Mittelständler und Großunternehmen nutzen Syntinels, um effizienter Umsatzpotenziale in Neu- und Bestandskunden zu realisieren. Dank unserer KI getriebenen Software, die sich direkt in das CRM unseres Kunden integriert, observieren und recherchieren Vertriebsteams weniger und akquirieren gleichzeitig wertschätzend und effizient. Kunden sind z.B. Serviceware, Microsoft Deutschland, Effectory oder auch die Shopware AG.


Wie habt ihr die Finanzierung gestemmt?

Wir haben initial zwei Jahre nach Gründung unser Geschäftsmodell durch Kundenumsätze im Servicegeschäft eigenfinanziert und mit dem Fokus auf das Softwaregeschäft 1.000.000€ Kapital von erfolgreichen Software- und digital UnternehmerInnen wie den Flixbus, Flaschenpost und INSTANA Gründern aufgenommen.


Was war die bisher größte Herausforderung auf eurem Weg?

Wir haben zu dritt und uns Anfang 2023 im gemeinsamen Einvernehmen von einem der Gründer getrennt. Diese Situation, in der Kombination aus enger persönlicher sowie wirtschaftlicher Verbundenheit, bei laufendem Tagesgeschäft zu lösen war kräftezehrend - hat uns aber mehr als viele gute Phasen in Disziplin und Kommunikationsvermögen geformt.


Wo soll es hingehen – wo seht ihr euch in drei Jahren?

Auf dem 5. DENK.Summit!

Wir haben unseren Sitz in Münster, schätzen die regionale und überregionale Verbundenheit zu unseren frühen Unterstützer*innen und werden sie auch im internationalen Geschäft und Ausbau des Unsernehmens pflegen.

 
"Das Glück ist mit den Tüchtigen, der Erfolg mit den schnell Lernenden."
 

Was ratet ihr anderen Menschen, die gerade mit dem Gedanken spielen, ein Start-up zu gründen?

Unbedingt machen. Auf dies und das achten!

Wenn ihr beseelt von dem Problem seid, dass ihr für eure Kunden lösen möchtet - Sonntags beim Heimatbesuch davon sprecht und merkt, dass ihr zwar viel arbeitet, gleichzeitig jedoch noch nie so energetisch wart und euch auf Montag freut, dann setzt alles auf eine Karte und fokussiert euch auf eure unternehmerische Zukunft. Habt ihr dieses Gefühl nicht, dann hinterfragt, warum das so ist. Verändert das Problem, die Kundengruppe, die Technologie, die Menschen, mit denen ihr täglich arbeitet. Der Rest ergibt sich über die Zeit! Das Glück ist mit den Tüchtigen, der Erfolg mit den schnell Lernenden. Und nehmt Veränderungen vor, sobald sie notwendig sind.


Wie war die Teilnahme beim letzten DENK.summit für euch? Was war Highlight beim DENK.summit?

Super coole Veranstaltung. Unbedingt dabei sein!

Wir durften uns vor einem energetischen, aufmerksamen Publikum vorstellen, haben aus den Fragen der Jury gelernt und anschließend durften wir knapp den 1. Platz unter 7 - zum Teil außergewöhnlichen guten Teams - mitnehmen.

Ich denke gerne an diesen Abend und habe auch in schweren Zeiten, in denen Rückschläge auf Syntinels und mich einprasselten, Kraft aus dieser Bestätigung für unseren Ansatz gezogen.

Der DENK.Summit lohnt sich - auch die 500 Kilimenter aus Münster waren es mehr als wert.


 


Weitere Infos:




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